Über mich - Pokercoach

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Die Anfänge

Aller Anfang ist schwer – auch und gerade beim Pokern.
Und wenn ich „von den Anfängen“ spreche, meine ich auch wirklich diese.
Denn angefangen hat alles mit meinem Papa.
Er hat mit mir schon sehr früh um Pfennig Beträge gepokert, damals noch 5 Card Poker.
Schon da wurde im Prinzip der Grundstein für das gelegt, was ich heute mache.

Allerdings war mein Papa auch derjenige, der sehr kritisch war, als ich ihm klar machte, dass ich fortan mein Geld mit Pokern verdienen würde.
„Wie kannst du nur mit diesem Glücksspiel deine Familie ernähren wollen?“ fragte er mich.
Nun, wir machten zehn Spiele – er verlor (natürlich) alle.
Ab diesem Zeitpunkt war ihm klar, dass Pokern kein Glücksspiel ist und dass er Vertrauen in meine Fähigkeiten haben konnte.
Nun, ich denke, das Heads Up mit ihm nach all den Jahren,  hat alles Geld von damals, was ich verloren hatte als kleiner Junge, wieder in meine Kasse zurück gespült! ;-)

Einstieg um Geld zu verdienen
2009 wollte ich mit Pokern Geld verdienen.
Ich meldete mich auf mehreren Online Portalen an und fing an zu spielen. Wie bei den meisten lief es mal gut mal schlecht; insgesamt machte ich eher Minus als Plus.
Zumindest gab es keine Anzeichen dafür, dass ich jemals davon würde leben können.
Also holte ich mir einige Bücher studierte diese und holte mir von den guten Spielern viele Ratschläge.
Die Ergebnisse wurden besser und ich hatte einige schöne Erfolge.
Bis dahin alles Online.




Das erste mal Live

Kennen Sie den Unterschied in der Helligkeit zwischen einem Blitz und einem Glühwürmchen?
Nun, der Unterschied ist in etwa so gewaltig wie der Unterschied zwischen Online- und Live-Poker.
Als ich das erste mal an einem Live-Tisch saß, merkte ich schnell, dass das für mich wesentlich schwieriger war als Online.
Heute würde ich sagen: „Live ist es einfacher“, aber damals war es definitiv noch anders herum.
Trotzdem feierte ich rasch Erfolge und setzte mich gleich an die Spitze von einer Jackpot-Turnierserie.
Das Endturnier habe ich dann leider “nur” als Zweiter  abgeschlossen, was mich bis heute ein wenig ärgert. :-)

Vom Pokern leben

Ich selbst lebe vom Pokern, das wissen Sie.
Wenn Sie möglicherweise die Vorstellung haben, dass ein Poker-Profi aus dem Koffer lebt, durch die ganze Welt reist, in schlechten Hotels unterkommt und seine Kleidung wochenlang trägt – dann täuschen Sie sich.
Mit gewissem Stolz darf ich sagen, dass ich mit meinem Beruf meine sechsköpfige (bald 7 ;-)) Familie ernähre, mehr Zuhause als in der Welt bin und ich meinen Beruf mit nichts auf der Welt tauschen möchte.

Das ist die eine Seite.
Die andere Seite ist, dass ich meinen Beruf als Berufung sehe.
Täglich trainiere ich oder spiele oder gebe mein wissen weiter.
Ich möchte immer noch besser werden; lernen; trainieren.

Denn, so meine Philosophie:

Wer wirklich Poker-Profi werden möchte, der kann das schaffen – aber er muss dafür etwas tun.
Ich spreche da aus Erfahrung :-)
Es gibt auf dem Weg dahin oft viele bittere Niederschläge, Momente, in denen man denkt, man habe den falschen Weg eingeschlagen oder in denen man an sich selbst zweifelt.
Später weiß man zwar, dass einen genau diese Erfahrungen weiter gebracht haben – in dem Moment sind sie aber sehr schwer zu verkraften.
Aber nichts desto trotz, es geht!
Man muss „nur“ täglich an sich arbeiten und sich stetig weiter bilden und immer versuchen, die eine Information mehr, als der andere zu haben. Dann kann man langfristig vom Pokern leben.

Wenn ich eine Eigenschaft herausheben sollte, die man benötigt, um ein richtig guter Player zu werden, dann ist es die Geduld.
Diese wurde mir wahrlich nicht in die Wiege gelegt.
Aber ich habe sie gelernt.
Wie so manch anderes auch.

Ich bin das beste Beispiel dafür.
Wenn Sie neugierig geworden sind, können Sie sich  gerne kostenlos meine Podcast-Reihe anhören: spannend, aufschlussreich, kostenlos.

Viel Spaß beim Hören.


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